MBTI- & Enneagramm-Korrelation

Veröffentlicht von: enneagram-personality.com
Zuletzt aktualisiert:
Stichprobe: 60.000 Männer und 60.000 Frauen, die zwischen dem 20.01.2025 und dem 04.04.2026 diesen Enneagramm-Test gemacht haben.
Angewandte Filterung: Filterung nach eindeutiger IP-Adresse sowie ein ausreichend hoher Wert des primären Typs (>6 % über dem zweithöchsten Typ), um die Zuverlässigkeit der Ergebnisse zu verbessern.

Typ 1 2 3 4 5 6 7 8 9
ENFJ 11.57% 19.39% 31.73% 4.59% 0.18% 8.58% 17.28% 2.75% 3.93%
ENFP 2.18% 15.74% 14.98% 14.52% 0.21% 4.69% 38.63% 2.44% 6.60%
ENTJ 15.08% 4.03% 26.13% 2.35% 0.61% 5.77% 17.21% 27.13% 1.69%
ENTP 2.97% 3.67% 11.34% 8.18% 1.02% 3.11% 54.78% 11.71% 3.22%
ESFJ 9.67% 22.98% 33.13% 2.29% 0.21% 13.00% 8.89% 2.03% 7.80%
ESFP 4.05% 17.57% 20.41% 5.64% 0.23% 7.69% 29.17% 4.10% 11.14%
ESTJ 19.51% 6.17% 31.81% 0.89% 0.45% 9.89% 10.02% 16.60% 4.65%
ESTP 4.63% 5.40% 23.39% 2.74% 0.49% 4.77% 39.14% 13.54% 5.89%
INFJ 16.00% 15.39% 2.77% 16.65% 1.73% 20.60% 4.65% 1.63% 20.58%
INFP 2.96% 11.96% 1.48% 39.07% 1.19% 10.24% 5.41% 1.03% 26.68%
INTJ 26.97% 2.96% 2.60% 8.38% 17.12% 15.14% 5.23% 13.28% 8.33%
INTP 6.06% 3.70% 1.51% 21.97% 22.51% 8.50% 10.62% 4.82% 20.30%
ISFJ 12.85% 19.27% 2.87% 3.92% 0.49% 27.44% 1.79% 1.35% 30.01%
ISFP 2.39% 12.60% 2.13% 15.07% 0.80% 14.39% 4.84% 1.79% 46.01%
ISTJ 28.50% 6.22% 3.94% 2.65% 3.73% 27.23% 2.16% 6.38% 19.19%
ISTP 5.89% 4.84% 2.88% 7.59% 10.63% 11.93% 8.84% 8.34% 39.05%

FAQ

Sind alle MBTI-/Enneagramm-Kombinationen möglich?

Theoretisch ja – denn die beiden Systeme ergänzen sich. In der Praxis sind manche Kombinationen jedoch deutlich häufiger als andere, weil bestimmte Muster kognitiver Funktionen natürlicherweise mit bestimmten Enneagramm-Typen einhergehen.

So sind zum Beispiel 54,78 % der ENTPs Typ 7 (der Genießer) – also ungefähr jeder zweite ENTP. Diese Übereinstimmung ist plausibel: Die dominanten kognitiven Funktionen des ENTP (extravertierte Intuition und introvertiertes Denken) führen typischerweise zu einem Profil, das stark darauf ausgerichtet ist, Möglichkeiten in der Außenwelt zu erkunden.

Worin liegt der Unterschied zwischen MBTI und dem Enneagramm?

Das MBTI®-Instrument (in den 1940er-Jahren entwickelt und im Besitz eines privaten Unternehmens) basiert auf den kognitiven Funktionen von Carl Jung. Es beschreibt, wie Menschen Informationen typischerweise – aufgrund von Präferenzen oder Gewohnheiten – wahrnehmen und Entscheidungen treffen.

Das Enneagramm, das über tausend Jahre alt ist und keinen eindeutig belegten Ursprung hat, entwickelte sich durch die Arbeit vieler Mitwirkender weiter – besonders durch Don Richard Riso in den 1970er-Jahren und den Psychiater Claudio Naranjo seit den 1980er-Jahren. Es richtet den Blick auf tieferliegende motivationale Antriebskräfte, indem es ein zwanghaftes psychologisches Muster beschreibt. Jeder Enneagramm-Typ steht für ein Grundmuster, um das eine Person unbewusst einen Großteil ihres Lebens kreisen kann.

Kurz gesagt: Der MBTI erklärt in erster Linie das Wie des Verhaltens (kognitive Präferenzen), während sich das Enneagramm auf das Warum konzentriert (Motivationen, Ängste und Wünsche). Zusammen verwendet ergänzen sich beide Systeme in hohem Maße.

Wie hilfreich ist das Enneagramm für die persönliche Entwicklung?

Das Enneagramm bietet konkrete Einblicke in den tieferen Kern der Persönlichkeit, darunter Motivationen, Ängste, Wünsche, Vermeidungsmuster und Abwehrmechanismen. Es hilft außerdem dabei, das innere Gleichgewicht einzuschätzen: Zwei Menschen mit demselben Enneagramm-Typ können sehr unterschiedlich wirken – je nachdem, wie gesund sie psychologisch sind und wie wirksam sie den zentralen inneren Zwang ihres Typs handhaben.