| Typ |
1 |
2 |
3 |
4 |
5 |
6 |
7 |
8 |
9 |
| ENFJ |
7.79% |
21.27% |
33.87% |
6.27% |
0.16% |
7.61% |
15.22% |
3.88% |
3.93% |
| ENFP |
1.13% |
15.37% |
11.20% |
21.32% |
0.19% |
3.43% |
38.60% |
2.64% |
6.11% |
| ENTJ |
9.97% |
2.75% |
21.40% |
2.11% |
0.78% |
3.62% |
11.18% |
47.05% |
1.14% |
| ENTP |
1.51% |
2.62% |
6.92% |
10.04% |
1.25% |
1.67% |
56.62% |
16.93% |
2.43% |
| ESFJ |
5.87% |
27.96% |
32.05% |
2.45% |
0.29% |
13.23% |
7.41% |
2.74% |
7.99% |
| ESFP |
2.34% |
19.80% |
18.43% |
6.65% |
0.36% |
5.48% |
31.77% |
5.36% |
9.80% |
| ESTJ |
15.94% |
4.74% |
32.65% |
0.87% |
0.18% |
9.24% |
7.24% |
25.36% |
3.78% |
| ESTP |
2.20% |
4.08% |
17.48% |
3.20% |
0.48% |
3.08% |
43.59% |
21.23% |
4.66% |
| INFJ |
13.32% |
15.65% |
2.33% |
20.46% |
2.10% |
18.46% |
3.70% |
2.09% |
21.89% |
| INFP |
1.47% |
9.18% |
0.80% |
51.14% |
0.98% |
6.71% |
3.69% |
1.02% |
25.00% |
| INTJ |
20.15% |
2.16% |
1.70% |
7.90% |
32.00% |
10.82% |
3.47% |
15.72% |
6.09% |
| INTP |
3.04% |
2.11% |
0.74% |
24.22% |
36.49% |
5.49% |
7.61% |
4.95% |
15.35% |
| ISFJ |
9.11% |
18.52% |
2.51% |
4.04% |
0.56% |
30.57% |
1.40% |
1.37% |
31.92% |
| ISFP |
0.99% |
9.87% |
1.47% |
17.84% |
0.53% |
11.79% |
4.10% |
1.56% |
51.84% |
| ISTJ |
26.04% |
4.23% |
2.59% |
2.35% |
5.83% |
28.91% |
1.70% |
8.21% |
20.15% |
| ISTP |
3.19% |
3.10% |
1.87% |
8.19% |
18.58% |
10.08% |
7.82% |
9.85% |
37.32% |
FAQ
Welche MBTI-/Enneagramm-Korrelationen sind am stärksten?
Die stärksten beobachteten MBTI–Enneagramm-Korrelationen sind:
- 56.62% der ENTPs sind
Typ 7 (Genießer / Abenteurer).
- 51.84% der ISFPs sind
Typ 9 (Friedensstifter / Vermittler).
- 51.14% der INFPs sind
Typ 4 (Künstler / Träumer).
- 47.05% der ENTJs sind
Typ 8 (Führungspersönlichkeiten / Herausforderer).
Diese Korrelationen entsprechen grob „eins von zwei“ (1/2 = 50%). So scheint beispielsweise etwa die Hälfte
aller INFPs Typ 4 zu sein – und nicht einen anderen Enneagramm-Typ.
Abseits dieser Spitzenwerte sind die meisten anderen Korrelationen deutlich gleichmäßiger verteilt
(etwa ein Drittel, ein Viertel oder ein Fünftel) – oder sie treten erheblich seltener auf.
Sind alle MBTI-/Enneagramm-Kombinationen möglich?
Theoretisch ja – denn die beiden Systeme ergänzen einander. In der Praxis sind jedoch manche Kombinationen
deutlich häufiger als andere, weil bestimmte Muster kognitiver Funktionen auf natürliche Weise mit
bestimmten Enneagramm-Typen zusammenfallen.
So sind beispielsweise 51.14% der INFPs
Typ 4 (der Künstler) – also ungefähr jeder zweite INFP.
Diese Passung ist plausibel: Die dominanten kognitiven Funktionen des INFP (introvertiertes Fühlen und
extravertierte Intuition) begünstigen oft ein Profil, das besonders feinfühlig, fantasievoll und stark
werteorientiert ist. Diese Merkmale passen eng zu Typ 4, der nach innen ausgerichtet ist und häufig durch
eine reiche innere emotionale und imaginative Welt gekennzeichnet wird.
Demgegenüber ordnen sich nur 0.8% der INFPs
Typ 3 (das Chamäleon) zu – also weniger als einer von hundert.
Auch das ist konzeptionell stimmig: Typ 3 ist stark auf äußere Leistung, Status und soziale Bestätigung
ausgerichtet. Menschen, bei denen dieses Muster ausgeprägt ist, verfügen häufig über ein gut entwickeltes
extravertiertes Fühlen, etwa ENFJs oder ESFJs; bei ihnen sind 33.87% bzw.
32.05% Typ 3.
Worin besteht der Unterschied zwischen MBTI und dem Enneagramm?
Der MBTI®-Test (in den 1940er-Jahren entwickelt und im Besitz eines privaten Unternehmens) basiert auf
Carl Jungs kognitiven Funktionen.
Er beschreibt, wie Menschen – aus Präferenz oder Gewohnheit – Informationen wahrnehmen und Entscheidungen treffen.
Das Enneagramm, das über tausend Jahre alt ist und keinen eindeutig belegten Ursprung hat, entwickelte sich durch
die Arbeit vieler Mitwirkender – besonders durch Don Richard Riso in den 1970er-Jahren sowie den Psychiater
Claudio Naranjo ab den 1980er-Jahren. Im Zentrum stehen tiefere motivationale Antriebe: Beschrieben wird eine
zwanghafte psychologische Schleife. Jeder Enneagramm-Typ spiegelt ein Grundmuster wider, um das eine Person
sich über weite Teile ihres Lebens unbewusst drehen kann.
Kurz gesagt: Der MBTI erklärt vor allem das Wie des Verhaltens (kognitive Präferenzen),
während das Enneagramm den Blick auf das Warum richtet (Motivation, Ängste und Wünsche).
Zusammen verwendet, ergänzen sich beide Systeme hervorragend.
Wie wichtig ist das Enneagramm für persönliche Entwicklung?
Das Enneagramm liefert konkrete Einsichten in den tieferen Kern der Persönlichkeit – einschließlich Motivation,
Ängsten, Wünschen, Vermeidungsstrategien und Abwehrmechanismen. Es hilft außerdem, das innere Gleichgewicht
einzuschätzen: Zwei Menschen mit demselben Enneagramm-Typ können sehr unterschiedlich wirken – je nach ihrem
psychischen Gesundheitsniveau und danach, wie wirksam sie
den zentralen Zwang ihres Typs handhaben.